Agil, Berichtswesen, Kommunikation, Projektmanagement, Selbstorganisation

Beobachten und Messen

Agile Softwareentwicklung ist empirisch. Wenn möglich, werden Entscheidungen auf der Grundlage von Fakten getroffen.  Die benötigten Fakten werden an erster Stelle durch Verhaltens- und Ergebnisbeobachtungen erhoben. Aber was bedeutet Beobachtung im Kontext agiler Organisationen? Worauf sollten wir achten, damit Messungen nicht unseren Blick auf das Große und Ganze verschleiern, sondern zum Erfolg unserer Vorhaben beitragen?

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Agil, Anforderungserhebung, Anforderungsmanagement, Schätzen, Selbstorganisation

Vom Geist zur Materie

Klare Aufgaben geben Selbstorganisationskräften eine Richtung – vom Umgang mit Anforderungen in agilen Projekten.

Zurück zu den Grundlagen. In agilen Projekten werden zu jedem Ende einer Iteration Produkterweiterungen geliefert. Eine Produkterweiterung stiftet den Anwendern des Produktes Nutzen. Sie kann potentiell an die Kunden ausgeliefert werden, wird möglicherweise aber auch mit anderen Produkterweiterungen gebündelt und den Kunden im Rahmen eines Release bereitgestellt.

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Agil, Kommunikation, Kultur, Motivation

Selbstorganisation

Selbstorganisation ist das bestimmende Element für agile Teams und Unternehmen. Selbstorganisatorisches Denken und Handeln beruht auf der Anerkennung evolutionärer Gestaltungskräfte, die einem System immer zu eigen sind, auch ohne dass wir uns dessen bewusst wären. Das steht in Abgrenzung zum konstruierenden Modell, bei dem eine zentrale Instanz ein System gestaltet, kontrolliert und steuert.

Man könnte auch vereinfachend sagen, Selbstorganisation beruht auf Evolution, Anweisung und Befolgung beruht auf Konstruktion.

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Agil, Kultur, Scrum, Teamarbeit, Wandel

Der agile Arbeiter

Ein wichtiges Merkmal agiler Arbeit ist das Lernen. Agile Arbeiter sind Wissensarbeiter, die Ihre Denkmodelle mit der Wirklichkeit in Verbindung bringen. Der agile Arbeiter existiert nur deshalb, weil es Widersprüche zwischen Modell und Wirklichkeit gibt und weil durch diese Widersprüche Erkenntnisse gewonnen werden. Wenn das Modell nicht durch die Wirklichkeit in Frage gestellt wird, wenn das Modell oder die Wirklichkeit keine Rolle spielen, gibt es kein Lernen. Dann erfordert die Arbeit keine kreative Suche nach einer Lösung. Dann kann die Arbeit anweisungsgemäß verrichtet werden. Wie am Fließband. Tayloristisch.

Der agile Arbeiter sucht Erkenntnis. Wenn Erkenntnis eine Wirkung haben soll, dann führt sie zu Entscheidungen. Das ist ein weiteres Kennzeichen des agilen Arbeiters: Er trifft Entscheidungen.

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Agil, Innovation, Kultur, Motivation, Scrum, Teamarbeit

Das Yin und Yang des Innovators

Die Haltung, Programmcode in hoher Qualität und ohne Verschwendung zu jedem Abschluss einer Iteration auszuliefern, nimmt in der agilen Softwareentwicklung, speziell in Scrum, viel Raum ein.

In einer möglichen Weiterentwicklung dieses Gedankens gelangen wir zu den Hyperproductive Teams, denen Jeff Sutherland eine zehnmal  höhere Produktivität zutraut, als klassischen, also nicht-agil vorgehenden Teams [Sutherland et al. 2009].

Ein hyperproduktives Team habe ich noch nicht kennengelernt. Eine Verdopplung der Produktivität zu erreichen ist jedoch realistisch und selbst noch bessere Ergebnisse kenne ich.

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