Agil, Kommunikation, Kultur, Motivation

Selbstorganisation

Selbstorganisation ist das bestimmende Element für agile Teams und Unternehmen. Selbstorganisatorisches Denken und Handeln beruht auf der Anerkennung evolutionärer Gestaltungskräfte, die einem System immer zu eigen sind, auch ohne dass wir uns dessen bewusst wären. Das steht in Abgrenzung zum konstruierenden Modell, bei dem eine zentrale Instanz ein System gestaltet, kontrolliert und steuert.

Man könnte auch vereinfachend sagen, Selbstorganisation beruht auf Evolution, Anweisung und Befolgung beruht auf Konstruktion.

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Agil, Kultur, Scrum, Teamarbeit, Wandel

Der agile Arbeiter

Ein wichtiges Merkmal agiler Arbeit ist das Lernen. Agile Arbeiter sind Wissensarbeiter, die Ihre Denkmodelle mit der Wirklichkeit in Verbindung bringen. Der agile Arbeiter existiert nur deshalb, weil es Widersprüche zwischen Modell und Wirklichkeit gibt und weil durch diese Widersprüche Erkenntnisse gewonnen werden. Wenn das Modell nicht durch die Wirklichkeit in Frage gestellt wird, wenn das Modell oder die Wirklichkeit keine Rolle spielen, gibt es kein Lernen. Dann erfordert die Arbeit keine kreative Suche nach einer Lösung. Dann kann die Arbeit anweisungsgemäß verrichtet werden. Wie am Fließband. Tayloristisch.

Der agile Arbeiter sucht Erkenntnis. Wenn Erkenntnis eine Wirkung haben soll, dann führt sie zu Entscheidungen. Das ist ein weiteres Kennzeichen des agilen Arbeiters: Er trifft Entscheidungen.

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Allgemein

Top Ten Twelve

Die Top-Ten des Jahres 2012, die Artikel, die am häufigsten gelesen wurden, waren:

  1. Scrum und Architektur: Konzeptionelle Integrität im Scrum-Prozess
  2. Fertigstellungskriterien (Definition of Done)
  3. Yes we Kanban
  4. Wie erfolgreich sind agile Projekte?
  5. Die balancierte Organisationskultur
  6. Die fünf Fehlfunktionen eines Teams
  7. Ein Sprint ist kein Meilenstein
  8. Architektur- und Fachentscheidungen
  9. Strategisches Schätzen mit Komponententeams
  10. Der erste Knopf

Ich bedanke mich bei allen Lesern für das Interesse an diesen Texten und freue mich über den Austausch, den ich mit einigen von Ihnen zu den behandelten Themen hatte und habe.

Ulf Schneider, am 31. Dez. 2012.

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Agil, Innovation, Kultur, Motivation, Scrum, Teamarbeit

Das Yin und Yang des Innovators

Die Haltung, Programmcode in hoher Qualität und ohne Verschwendung zu jedem Abschluss einer Iteration auszuliefern, nimmt in der agilen Softwareentwicklung, speziell in Scrum, viel Raum ein.

In einer möglichen Weiterentwicklung dieses Gedankens gelangen wir zu den Hyperproductive Teams, denen Jeff Sutherland eine zehnmal  höhere Produktivität zutraut, als klassischen, also nicht-agil vorgehenden Teams [Sutherland et al. 2009].

Ein hyperproduktives Team habe ich noch nicht kennengelernt. Eine Verdopplung der Produktivität zu erreichen ist jedoch realistisch und selbst noch bessere Ergebnisse kenne ich.

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Agil, Softwareentwicklung, Wandel

Die Kunst in der Arbeit

Dieser Text ist ursprünglich im OBJEKTspektrum, Heft 5/2012, unter dem Titel Die Kunst in der Arbeit, eine Herausforderung des Status quo erschienen und wurde für die Veröffentlichung in diesem Blog geringfügig überarbeitet.

Das agile Manifest [Beck et al. 2001] repräsentiert eine Kraft, die hinter den konkreten agilen Verfahren wie zum Beispiel XP, Scrum oder Kanban wirkt und die dafür sorgt, dass bestimmte Menschen und Unternehmen durch die agile Geisteshaltung angesprochen und angezogen werden. Dieser Text beleuchtet das Hintergrundgeschehen aus Sicht der handelnden Menschen und aus Sicht der betroffenen Unternehmen.

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